Mitgliederversammlung Dorfgemeinschaft Altenrüthen 2026
Am Abend des 21. März 2026 fanden sich die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Altenrüthen e.V. zu ihrer jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung im Pfarrhaus zusammen. Der 1. Vorsitzende Christian Müller begrüßte die knapp zwei Dutzend gut gelaunten Gäste und übergab nach einigen einführenden Worten an den Geschäftsführer Claus Wiegelmann-Marx, der den Geschäftsbericht 2025 vorstellte.
Was wurde geschafft?
Im Vordergrund standen alljährliche Veranstaltungen, die der Dorfverein organisiert, u.a. das zweimal durchgeführte Dorfaufräumen, der Heimatnachmittag, das Erntedankfest und der Weihnachtsmarkt. Außergewöhnliche Aktivitäten umfassten etwa die Ausrichtung des Altenrüthener Standes beim 825-jährigen Stadtjubiläum Rüthens oder die Unterstützung der Hallensanierung.
Nach diesem Rückblick stellte Kassierer Julian Schulte-Steffens den Kassenbericht vor, der ein positives Gesamtergebnis für das Jahr 2025 aufwies. Dieses Ergebnis war im Vorfeld von den Kassenprüfern Heinz Beukmann und Annika Schulte-Steffens geprüft worden. Da die Kasse ordnungsgemäß und vollständig geführt worden war, beantragte Beukmann die Entlastung des Vorstandes, was einstimmig beschlossen wurde.
Wer schafft weiterhin?
Bei den Vorstandswahlen wurde zunächst Ingo Wittig als 2. Vorsitzender für eine weitere Amtszeit gewählt. Geschäftsführer Claus Wiegelmann-Marx stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Damit endet eine über zehnjährige intensive Arbeit im und um den Verein.
Der Verein der Dorfgemeinschaft Altenrüthen ist im Herbst 2015 mit Wiegelmann-Marx als damaligem Ortsvorsteher gegründet worden mit dem Zweck zu vermitteln und als Bindeglied zwischen dem Ortsvorsteher, den verschiedenen Vereinen und externen Stellen zu fungieren. Er sollte wieder mehr Gemeinschaft im Dorf erzeugen. Nachdem er das Amt des Ortsvorstehers niedergelegt hatte, wurde Wiegelmann-Marx 2020 zum Geschäftsführer gewählt. Für diese langjährige Tätigkeit wurde ihm von Christian Müller im Namen des gesamten Vereins Dank ausgesprochen und leicht augenzwinkernd die baldige Rückkehr in den Vorstand in anderer Position beworben.
Zum neuen Geschäftsführer wurde Sebastian Blecke gewählt. Sein Stellvertreter wird in Zukunft Dennis Plesser sein, der sein Amt als Beisitzer niederlegte. Ebenso stellten sich die Beisitzer Frank Beukmann und Kilian Helle nicht mehr zur Wahl. Als Beisitzer bestätigt wurden Hedwig Blecke, Kathrin Löwigt, Jessica Beukmann und Torsten Reiter. Neu gewählt wurden Annika Schulte-Steffens und Eileen Ring. Im kommenden Jahr werden Klaus Müller und Volker Dumschat die Kasse zu prüfen haben.
Was bringt die Zukunft?
Für 2026 sind neben den bereits oben genannten Dauerbrennern weitere Aktivitäten geplant. Es soll am 11. Juli eine Feier an der Klotzbeute unterhalb des Steinbruchs stattfinden, die gegebenenfalls mit einer gemeinsamen Wanderung eingeleitet wird. Außerdem findet zusätzlich zum Weihnachtsmarkt (05. Dezember) am 14. Dezember ein gemeinschaftliches Singen weihnachtlicher Lieder mit musikalischer Untermalung statt. Möglicherweise vor nicht ganz so großer Kulisse, wie das Pendant im Westfalenstadion, aber sicher nicht weniger stimmungsvoll.
Im weiteren Verlauf wurde über einen gestellten Förderantrag für die Installation einer Akustikdecke in der Gemeindehalle berichtet. Das Hallendach wurde im vergangenen Jahr unter großem persönlichen Einsatz vieler Beteiligter saniert und ist technisch auf neuestem Standard, allerdings sind Akustik, Optik im Innenraum und Beleuchtung noch nicht auf äquivalentem Niveau. Ob der Antrag erfolgreich ist, wird frühestens im Juni entschieden, also nach dem diesjährigen Schützenfest über Christi Himmelfahrt.
Abschließend berichtet Ortsvorsteher Torsten Reiter über die geplante Verwendung von Mitteln, über die der Ort vereinsübergreifend verfügt. So soll zunächst eine Rutsche auf dem Hügel des Mehrgenerationenspielplatzes im Ort errichtet werden, sodass dieser auch für Kleinkinder attraktiver wird. Es wird eine gebrauchte, generalüberholte Rutsche angeschafft, die über alle notwenigen Zertifikate verfügt aber um einen vierstelligen Betrag preiswerter ist als eine neue Rutsche.
Über die weitere Mittelverwendung entscheidet der Ortsvorsteher zusammen mit den Vorständen der Altenrüthener Vereine.